:: 12.03.2025 – Von Casablanca nach Rabat ::
Heute geht es weiter nach Rabat, der Hauptstadt Marokkos. Viele denken, das wäre Casablanca, aber damit liegen sie falsch, auch wenn Casablanca durchaus als das industrielle Zentrum Marokkos bezeichnet werden kann. Von hier aus ist es nicht weit nach Rabat und der Zug braucht nur knapp 1 Stunde für die rund 90 Kilometer.
Zwischen diesen beiden Städten fahren ständig Züge, sodass ich mir eigentlich keine Gedanken wegen des Tickets machen müsste. Da die Onlinebuchung aber so einfach ist, habe ich mir wieder eines vorab gebucht. Außerdem hat es den Vorteil, dass ich bequem mit Kreditkarte zahlen kann. Sehr gut!
Vom Hostel bis zum Bahnhof L’Oasis sind es nur ein paar Minuten zu Fuß. Nach einem letzten grandiosen Frühstück im „L’Hostel à Casablanca“ gehe ich also vollgefuttert, aber ganz entspannt zum Bahnhof und warte auf meinen Zug.



Der Zug kommt fast pünktlich. Wie gehabt ist im Ticket (ca. 6,90 EUR) eine Sitzplatzreservierung enthalten, sodass ich mir ohne Stress meinen Platz suchen und es mir dann gemütlich machen kann.
Die Fahrt verläuft unspektakulär, und ab und zu blitzt das Meer auf der linken Seite auf. Rabat liegt ebenfalls am Meer, aber ich erwarte keine Beach Vibes in der Hauptstadt des Landes.
In Rabat angekommen, wird man von einer ziemlich coolen Palmenpromenade begrüßt. Also doch ein wenig Beach Vibes hier? Mal schauen.
Ich halte mich links, denn dort geht es zur Medina. Dieses Mal habe ich mir ein privates Zimmer in einem Riad gegönnt, denn die Preise in Rabat sind deutlich niedriger als in Marrakesch und Casablanca.
Ich halte mich links, denn dort geht es zur Medina. Dieses Mal habe ich mir ein privates Zimmer in einem Riad gegönnt, denn die Preise in Rabat sind deutlich niedriger als in Marrakesch und Casablanca.
Auf dem Weg zur Unterkunft fällt mir auf, dass es in Rabat deutlich ruhiger zugeht als bisher und dass es auch augenscheinlich um einiges sauberer ist. Nicht, dass Marrakesch oder Casablanca jetzt extreme Müllhalden gewesen wären – das sicher nicht – aber hier wirkt alles fast wie blankgeputzt.



Eigentlich sollte es mich nicht überraschen, denn Einheimische haben mir in Gesprächen bereits vorhergesagt, dass mir das auffallen wird. Und das tut es und es gefällt mir!
In der Medina angekommen, suche ich meine Unterkunft und werde relativ schnell fündig. Die Medina ist bei weitem nicht so verwinkelt wie die in Marrakesch, wirkt aber trotzdem sehr authentisch und einladend. Alles ist auch irgendwie einen Tick größer und offener, sodass man mehr Platz hat und es nicht so ein Gewusel gibt wie üblich.
Dann erreiche ich das Dar Wassim El Ghali (ca. 20,50 EUR/Nacht inkl. Frühstück). Ich muss zwar kurz vorher noch einen netten Herrn fragen, weil ich die kleine Seitenstraße, in der das Haus liegt, übersehen habe, aber das ist ja kein Problem.
Nach dem raschen Check-in werfe ich meine Sachen in die Ecke und mache es mir erst einmal für ein paar Minuten bequem. Ich bin aber schnell wieder auf den Beinen, um das Riad inklusive der Dachterrasse zu erkunden. Anschließend mache ich mich auf den Weg, um etwas zu essen zu finden.
Das gestaltet sich nicht ganz so schwierig wie in Casablanca, aber auch nicht ganz so einfach wie in Marrakesch, wo ja eigentlich alles für die Touristen geöffnet hatte.
Aber ich finde schließlich etwas und gönne mir erst ein großes Stück Pizza auf die Hand. Danach suche ich mir eines der netten kleinen Cafés und probiere einen klassischen Americano. Kaffee ist ja so eine Sache in Marokko, aber dieser hier ist okay und nicht zuuu stark.
Ich frage, ob ich die 2 Teilchen (Rosinenschnecke & Croissant), die ich mir vorher irgendwo mitgenommen habe, hier drinnen essen darf oder dazu rausgehen muss. Ich darf sie hier drinnen essen, was echt cool ist. Love it!
Auf dem Weg zurück zur Unterkunft schnappe ich mir noch einen Mango-Orangen-Saft und chille den Abend dann nur noch in der Unterkunft.
Ich bin gespannt, was ich in Rabat alles entdecken werde. Auf den ersten Blick gefällt mir die Stadt schon einmal recht gut. Sie ist sauber, nicht so chaotisch und trotzdem charmant. Das kann was werden, oder?
CU Ingo.




