Phonsavan: Plain of Jars oder die Ebene der mysteriösen Steinkrüge

Phonsavan - Plain of Jars

Eine ca. 24-stündige Fahrt liegt hinter uns, von der Ha Long Bay bis zum ersten laotischen Reiseziel Phonsavan. Über Hanoi inklusive eines verrückten Ritts auf dem Roller, dem angenehmen und coolen Grenzübergang im Dschungel und der Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft mit unberührtem Urwald.

Unsere Ankunft in Phonsavan

Gegen Mittag kamen wir in Phonsavan an und waren komplett unvorbereitet, weil ohne gebuchte Unterkunft oder sonst einem Plan für diese Gegend. Die Anreise war ja wie bekannt etwas spontan geraten. 🙂

Also außer unseres Hauptziels der Plain of Jars (Die Ebene der Steinkrüge) wussten wir nicht viel über diesen Ort mitten in der Provinz. Somit begaben wir uns einfach der einen Hauptstraße entlang, um eine Orientierung zu bekommen.

Wir setzten uns zu Beginn in ein lokales Familienrestaurant und haben erstmal nach der langen Fahrt Frühstück und Mittag in einem zu uns genommen. Nun … es war das schlechteste Essen überhaupt auf unserer Reise bisher. Ich werde nichts weiter dazu schreiben, wir möchten es schnell wieder vergessen haben. Wir sind schnell wieder aufgestanden und weitergegangen.

Ein paar Meter weiter haben wir uns gleich dem Namen nach ein Nice Guest House angeschaut, das uns direkt zusagte. Kurz bei Booking.com die Bewertungen gescheckt und dann vor Ort den Preis und das Zimmer klargemacht. Nach einem schnellen Zimmertausch von der eiskalten Ebene im Erdgeschoß zogen wir in die sonnige zweite Etage um. Wir verbrachten in Phonsavan drei Nächte und bezahlten insgesamt 210.000 LAK, umgerechnet sind das ca. 20,53 EUR (Stand April 2018). Das war wirklich mal richtig günstig und gut.

Nachdem wir uns ein wenig erfrischt und im Zimmer eingelebt haben, begaben wir uns gleich in die Sonne nach draußen, um die Gegend zu erkunden.

Einige Fakten zu Phonsavan

Phonsavan ist mit ihren 57.000 Einwohnern eine durch die nahe gelegene Ebene der Steinkrüge bekannte Kleinstadt, über die ich im separaten Kapitel dieses Artikels ein wenig berichten werde.

Da die alte Provinzhauptstadt Muang Khoun aus dem 16. Jahrhundert während des Krieges zwischen Pathet Lao (eine laotische militärische Widerstandsbewegung mit kommunistischer ideologischer Ausrichtung) und den USA fast vollständig zerbombt wurde, wurde 33 km nördlich das heutige Phonsavan Mitte der 70er Jahre als neue Provinzhauptstadt komplett neu gebaut. Die Stadt wurde großflächig mit geraden und teilweise sehr breiten Straßen angelegt.

Mitten in der Stadt befinden sich Reisfelder.

Das Leben und die meisten wichtigsten Institutionen befinden sich entweder im Süden, wie Krankenhaus, Polizeihauptquartier, Kaserne, Oberschule und viele Behörden oder im Norden mit den meisten Geschäften, Märkten und dem Hauptpostamt.

Phonsavan - Plain of Jars - März 2018

Erst seit 2002 sind die wichtigsten Straßen der Stadt asphaltiert und 2004 wurde die Stadt erst an das Stromnetz angeschlossen.

Wat Phia Wat, eine Tempelruine

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Ruine des Tempels Wat Phia Wat, der sich auf dem Gelände der alten Stadt Muang Khoun befindet und die der unzähligen amerikanischen Bomben 1968 zum Opfer fiel. Der Tempel wurde auf einem Sockel aus Ziegelsteinen im 16. Jahrhundert erbaut.

Mit den stark zugefügten und sichtbaren Beschädigungen steht die Statue unter freiem Himmel und zeigt mit ihren Wunden die Grausamkeit des Krieges. Bis heute dient der Wat Phia Wat religiösen Zwecken und die Einheimischen bringen dort Blumen und Früchte als Opfergaben hin.

Leider war es uns aus wetterbedingten Gründen nicht möglich, dort während unserer Zeit in Phonsavan mal mit dem Roller vorbeizuschauen. Vielleicht nächstes Mal.

Unser erster Eindruck von Phonsavan

Es ist ein sehr ruhiges und kleines Provinzstädtchen mit einem starken ländlichen Flair. Wenig Verkehr, keine Rush Hour, einige Restaurants mit einheimischer und internationaler Küche sowie einzelne Cafés und nur selten läuft mal ein Tourist vor deiner Nase vorbei. 😉

Phonsavan, die meist zerbombte und verminte Provinz des Landes

Es gibt einige Denkmäler in bzw. am Rand der Stadt, die ein düsteres Kapitel des Landes adressieren. Das sind zum Beispiel Das Denkmal der gefallenen Laoten und Das Denkmal der gefallenen Vietnamesen.

Das Denkmal zur Erinnerung an die gefallenen Laoten wurde 1998 errichtet. Hier sollen 4.000 Menschen bestattet sein, jedoch habe ich gelesen, dass bis jetzt nur 1.500 Namen bekannt und verzeichnet sind.

Das Denkmal der gefallenen Vietnamesen befindet sich ca. 1 km weiter. Die Asche der hier bestatteten Soldaten wurde allerdings 1996 nach Vietnam überführt und somit wurde diese Anlage zu einem Denkmal der Laotisch-Vietnamesischen Freundschaft umgestaltet.

Bevor wir jedoch die Stadt verließen, gingen wir an einem sehr auffälligen Ort, einer Art Museum vorbei, das sich in der Nähe unserer Unterkunft befindet.

Es handelte sich um das MAG Visitor Centre.

Phonsavan - Plain of Jars - März 2018

Wusstet ihr, dass Laos (vor allem in der Provinz Xieng Khouang) das pro Kopf am stärksten bombardierte Land der Welt ist?

Mehr als zwei Millionen Tonnen Bomben wurden zwischen 1964 und 1973 auf den kleinen Staat Laos abgeworfen. Die US-Luftwaffe warf mehr Bomben auf Laos ab, als sie während des gesamten Zweiten Weltkrieges einsetzte! Dazu gehören 262 Millionen Antipersonenclusterbomben. Geschätzte 80 Millionen davon explodierten nicht und sind bis heute eine tödliche Bedrohung für die Bevölkerung.

Der Fachausdruck dafür ist Unexploded Ordnance (UXO), die nicht explodierte Munition.

Das erschütternde Ergebnis ist, dass die Millionen von UXOs, die Einheimischen nennen sie Bombies, das Land extrem belasten. Diese stellen eine erhebliche und allgegenwärtige Gefahr für die Bevölkerung von Laos dar, die die Entwicklung und das potenzielle Wachstum des Landes behindert.

Diese UXOs töten und verletzen Menschen und Tiere bis heute und das jeden Tag. Sie verhindern auch, dass die Menschen genug Nahrung anbauen können, sowie alle einen Zugang zu Schulen, Krankenhäusern und sauberem Wasser erhalten. Es hält auch die Menschen arm, indem es sie daran hindert, das Land zu nutzen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen zu können.

MAG Visitor Centre. Saves lives builds futures.

MAG (Mines Advisory Group) ist ein Projekt und eine sogenannte NGO (Nichtregierungsorganisation), die aus Mitglieder vieler westlichen Ländern, aber auch aus Einheimischen besteht, und seit 1994 die tödlichen Überreste der Bomben in Laos räumt, um Leben zu retten und die Zukunft der lokalen Gemeinschaften aufzubauen. Wir haben dort auch erfahren, dass dies ebenfalls mit starker finanziellen Unterstützung von den USA ermöglich wird.

Spannend und ein Besuch hier ist ein muss für jeden, der die Region erkundet!

Im MAG Zentren in Phonsavan und in der Hauptstadt Vientiane kann man die Mitarbeiter von MAG treffen und mehr über ihre Arbeit erfahren.

Dieses Zentrum gibt einen Überblick über die unglaubliche Menge an Munition, die in diesem kleinen Land bis heute gefunden wurde. Dort erfährt man die vollständige UXO Story, wie sie dort angekommen ist, wie sie Menschen beeinflusst und wie MAG sie löst. In der kleinen Galerie bekommt man durch die Bilder einen sehr guten Einblick, woraus die Arbeit von MAG besteht, auch wird hier ein spezielles rein weibliches UXO-Räumungsteam erwähnt und präsentiert.

Man kann dort direkt Geld spenden oder auch mit Kauf eines MAG Souvenirs dieses Projekt unterstützen. 100% der Spenden, die in den Besucherinformationszentren gelassen werden, dienen direkt der Unterstützung der Arbeit von MAG in Laos.

Die lokalen Bewohner nehmen oft die von MAG entschärften Minen und Bombenteile und verwenden diese beim Bau von Häusern, Zäunen oder aber auch als Deko und Gefäße für Pflanzen. Für uns war das auf den ersten Blick ein skurriler Anblick, die Menschen in Laos machen jedoch aus der Not eine Tugend.

Das Informationszentrum Xieng Khouang befindet sich in Thanon Laek 7. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Sonntag von 10:00 bis 20:00 Uhr.

Für mehr Informationen über die Arbeit von MAG und ihre Mission empfehle ich euch diese englische Seite.

In diesem Zentrum erwarten euch auch einige Geschichten und Bilder von Menschen, die mit den Minen hautnah in Berührung kamen oder diese das Leben der Menschen geprägt und über Jahrzehnte begleitet haben.

Ich kann euch diesen Ort wirklich sehr ans Herz legen. Geht hin, informiert euch und unterstützt das Land und die Leute, denn sie brauchen dringend jegliche Hilfe.

Und das MAG Projekt begleitete uns während unseres ganzen Aufenthalts in Phonsavan.

Ein Spaziergang und die nicht erreichten Ziele

Nach diesem spannenden und sehr interessanten Einstieg in die Nachkriegsgeschichte vom laotischen Volk, begaben wir uns auf den weiteren Weg zu unseren heutigen Zielen, den beiden Denkmälern der Kriegsgefallenen.

Der Abend rückte aber bereits immer näher und wir konnten diese nicht so schnell finden. Da wir zu Fuß unterwegs waren, die Umgebung von Phonsavan sehr weitläufig ist und wir an vielen interessanten Orten hielten, kamen wir nur langsam vorwärts.

Wir kamen so zum Beispiel an einem laotisch-chinesischen Denkmal vorbei, das von einem Friedhof bzw. auch nur einzelnen Grabstäten umgeben war. Das Ganze befand sich auf einem Hügel, vom dem sich eine schöne Sicht über das Städtchen erstreckte.

Kann uns jemand helfen und sagen, was das für ein Denkmal ist? Wir sind nicht fündig geworden. Ich habe recherchiert und gefragt, aber so richtig wusste niemand Bescheid. Schreibt uns in die Kommentare, solltet ihr was zu diesem Ort wissen. Danke!

Und es wurde dunkel und wir kamen nicht an unsere geplanten Ziele an dem Nachmittag. Es stellte sich heraus, dass sie viel weiter entfernt sind als angenommen und wir beschlossen morgen mit dem Roller dorthin zu fahren.

Wir kamen in die Stadt zurück und suchten uns was Leckeres zum Essen. Wir richteten uns nach dem Optischen und dem Inhaltlichen und so kamen wir zum Bamboozle Restaurant und wollten nirgendwo anders mehr hin. Übrigens, wir aßen dort die nächsten drei Abende, denn das Essen dort war einfach mega lecker! Nein, wir aßen nicht immer dasselbe. 😀

Damit schlossen wir die ersten Stunden in Phonsavan ab. Für den nächsten Tag planten wir, einen Roller zu mieten und die nähere Umgebung zu erkunden. Ein Besuch der Plain of Jars war als das Highlight des Tages geplant.

Am nächsten Tag begrüßte uns ein wunderschöner Sonnenschein und Freude machte sich breit, weil unser Plan mit dem Roller in der Gegend rumzufahren schien aufzugehen.

Übrigens, Ingo liebt Roller fahren. Es macht ihm richtig, aber so richtig viel Spaß! 🙂

Plain of Jars, die Ebene der mysteriösen Steinkrüge

Die Stadt Phonsavan hat selbst nicht so viel zu bieten und besticht auch nicht durch ihre architektonische Schönheit oder den Charme von schmalen und verwinkelten Gassen.

Jedoch bekannt wurde sie durch die bemerkenswerten Plain of Jars, der Ebene der Steinkrüge, die vereinzelt immer mehr individuell Reisende anzieht. Wir schnappten uns gleich früh nach dem Frühstuck einen Roller und fuhren zu ein paar dieser Plätze und dazwischen auch einfach nur durch die umliegende Gegend.

Die Plain of Jars sind zahlreiche Orte in der Gegend um Phonsavan, aber auch in der Provinz verstreut, wo man Hunderte von Steinkrügen in der Größe von einem halben und bis zu drei Metern findet.

Das Alter der Krüge wird auf 1.500 bis 2.000 Jahre geschätzt und wird auf die Eisenzeit 500 v. Chr. bis 500 n. Chr. datiert. Das Gewicht beträgt bis zu 6.000 Kilogramm. Es ist nur sehr wenig darüber bekannt. Weder welcher Kultur man sie zuordnen soll, noch welchem Zweck diese dienten. Sie wurden von einer französischen Archäologin um 1930 wiederentdeckt.

Es wird vermutet, dass die Orte Begräbnisstätten und die zahlreichen Steinkrüge die Begräbnisurnen sind.

Die Plain of Jars 1, 2 & 3 können am einfachsten besichtigt werden. Ein Großteil der Krüge befindet sich bei diesen drei großen Lagerstätten. Bei der ersten Stätte befinden sich allein mehr als 250 dieser Krüge.

Phonsavan - Plain of Jars - März 2018

Wir besuchten alle drei begehbaren Flächen und es war über einen gesamten Tag verteilt ohne Stress machbar, da diese sich im direkten Umkreis von Phonsavan erstrecken. In Summe legten wir 30-40 Kilometer an dem Tag zurück mit unserem Roller.

Plain of Jars 1

Das Ganze wirkte auf uns sehr mystisch, was auf den Bildern wohl leider nicht ganz so rüberkommen wird, oder doch?

Wenige wissen davon, deswegen gab es kaum, fast gar keine Besucher geschweige denn Touristen. Scheinbar, noch ein echter Geheimtipp!

Ein paar Einheimische haben wir aber doch getroffen 🙂 …

Plain of Jars 2

Die zweite Stelle lag etwas mehr im Wald.

Da die Provinz Xieng Khouang während des laotischen Bürgerkriegs in den 60er und 70er Jahren von der amerikanischen Luftwaffe massiv bombardiert (sucht mal nach Secret War Laos) wurde, sind auch heute noch viele der Lagerstätten nicht zugänglich. Die große Menge an nicht explodierten Bomben in der Region, insbesondere von Streumunition, begrenzt immer noch die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung und auch der Besucher. Beweise für die Bombenangriffe können in Form von zerbrochenen oder verschobenen Gefäßen und zahlreichen Bombenkratern gesehen werden.

Lediglich bei den Stätten 1, 2 und 3 wurde ein Großteil der Bomben geräumt und die begehbaren Flächen sind dort erkennbar markiert. Und nur auf den gekennzeichneten Wegen darf man sich bewegen. Also versucht nicht eigene Umwege zu nehmen, um quer durchs Land zur nächsten Plain of Jars zu kommen.

MAG ist auch hier sehr engagiert, die restlichen Stätten von Minen zu räumen. Sie arbeiten mit der UNSECO zusammen und mit finanzieller Unterstützung von der neuseeländischen Regierung (NZAID) räumten sie von Juli 2004 bis Juli 2005 die nicht explodierten Bomben in den ersten drei Stätten.

Es wird entweder nur an der Oberfläche nach Minen gesucht, diese Markierungen sind rot oder tief in der Erde gegraben und hier werden weiße Markierungen gesetzt.

Plain of Jars 3

Und wir sind an der dritten Stelle angekommen.

Hier endet unser Ausflug zu den Plain of Jars. Es war sehr beeindruckend und wie bereits gesagt irgendwie mystisch in die Ebene der Steinkrüge einzutauchen.

Phonsavan - Plain of Jars - März 2018

Wir können euch diese Orte nur empfehlen.

Wir setzten uns auf den Roller und fuhren in die Stadt zurück.

Wir fuhren auch oft durch Wege, die keine Wege sind.

Was uns unterwegs stark auffiel, ist die relativ kahle Landschaft. So etwas hatten wir in der Form nicht wieder in Laos oder sonst woanders gesehen. Ist es das Ergebnis der massiven Bombardierungen und in deren Folge die Ausgrabungen nach den Bombenresten? Wir sind schon überzeugt, dass das die Ursache für diese teils seelenlose Landschaft ist.

Wir hatten noch vor, auf dem Rückweg die beiden bereits erwähnten Denkmäler zu besuchen, für die es gestern nicht mehr reichte. Aber irgendwie sollte es nicht sein. Unsere Pläne fielen sprichwörtlich ins Wasser, denn es fing an zu regnen, zu gewittern und das wie!

Nach ca. einer halben Stunde kam auch noch ein echter Hagelsturm dazu, wie verrückt ist das denn! Wir müssten vom Roller absteigen, es ging nichts mehr.

Die Straßen verwandelten sich in reißende Bäche und die Sicht war fast wie im Schneesturm. Alles kam zum Stillstand. Na nicht ganz alles, die meisten Autos fuhren weiter, aber auch einige verrückte Mopedfahrer ließen sich nicht beirren und fuhren wohl fast blind weiter.

Übrigens, der Hagel wirkte auf viele Einheimischen als etwas ganz Besonderes. Sie riefen little snow is coming und freuten sich. Wie niedlich war das denn!? 😉

Wir denken einfach, so oft scheint es hier nicht zu hageln, oder?

Irgendwann hörte es auch wieder auf mit dem Unwetter und noch beim leichten Regen fuhren wir den Rest der Strecke zurück.

Den überaus erfolgreichen Tag inkl. nassen Abend ließen wir mit leckerem Essen in unserem neuen Lieblingsrestaurant Bamboozle ausklingen.

Und dann kam der Regen mit Gewitter in der Nacht zurück. Man macht Pläne und diese fallen dann halt komplett ins Wasser.

Leider hatte der Regen nicht genug und es regnete und gewitterte nicht nur die ganze Nacht, sondern auch den ganzen nächsten Tag. Es hat sich komplett zugezogen und es war ziemlich dunkel tagsüber.

Cranky Café & Bar … die Rettung

Und wir? Wir mussten jetzt überlegen, wo und wie wir den Tag mitten in der Pampa verbringen. 😀

Und wie könnte es anders sein, ja mit Arbeiten an beiden Blogs in einem richtig hübschen Café mit sehr leckeren Snacks und köstlichem Kaffee. Das Cranky Café & Bar!

Es klingt und ist nicht wirklich Laotisch. In der Einrichtung und dem Assortiment entnahmen wir einen leichten Einfluss aus Neuseeland. Auf jeden Fall ist es dort gemütlich, geschmackvoll und vor allem lecker! 😉

Dort haben wir auch die Tage gefrühstückt. Sie haben megaleckere Sachen, die man nicht beschreiben kann. Aber ihr seht es ja selbst auf den Fotos. 🙂

Wir verbrachten dort den ganzen Tag fleißig am Arbeiten. Ja, wir waren sehr erfolgreich.

Bamboozle Restaurant

Zum Abend beruhigte sich auch der Regen und wir gingen erstmals auf unser Zimmer, haben uns frisch gemacht, umgezogen, denn es wurde nach dem Regen echt kühl, und gingen mal wieder zum Bamboozle Restaurant.

Lecker gegessen haben wir wie immer, aber leider waren wir dabei auch so in das Essen vertieft, dass wir nicht daran dachten, ein paar schöne Food Fotos zu machen. Naja für uns nicht schlimm, wir wissen noch heute, wie es aussah und geschmeckt hat. 😉

Auf dem Weg in die Unterkunft drehten wir eine kleine Runde durch die Straßen bei Nacht und so verging auch dieser Tag.

Wie geht es weiter?

Am Abend besorgten wir direkt in unserer Unterkunft, wie praktisch, noch die Bustickets für die Weiterfahrt. Denn es ging für uns am nächsten Morgen in die Hauptstadt, ins 357 km südlich entfernte Vientiane. Eine ca. 8-stündige Fahrt steht auf dem Plan. Für die beiden Tickets bezahlten wir 210.000 LAK, umgerechnet ca. 20,58 EUR (Stand April 2018).

Wir verabschieden uns damit aus dem ruhigen und in einer ländlichen Atmosphäre gelebtem Phonsavan. Wir verbrachten hier eine richtig schöne und entspannte Zeit.

In diesem Sinne bis zum nächsten Lesen grüßen Ingo & Katarzyna.


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